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  Glossar  
   
   

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Abfindungsguthaben
Wenn ein Gesellschafter aus einer Fondsgesellschaft ausscheidet, steht ihm ein Anspruch gegen die anderen Gesellschafter zu. Da der Gesellschaftsanteil der ausscheidenden Person auf einen Dritten oder auf die verbleibenden Gesellschafter übergeht, steht ihm ein Ausgleich, das sog. Abfindungsguthaben, in Form eines Geldanspruches zu.

Abschlussprüfer
Eine neutrale Person (z.B. Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder Steuerberatungsgesellschaft) prüft den Jahresabschluss ( z.B. Bilanz, GuV sowie Anhang) von Unternehmen.

Abschreibung
Nach gesetzlichen (-steuerlichen) Vorschriften ist dies die Berechnung des Wertverlustes eines Wirtschaftsgutes. Ohne dass Ausgaben damit verbunden sind, mindern Abschreibungen das zu versteuernde Einkommen und senken somit die Steuerlast.

Absetzung für Abnutzung (AfA)
Dieser steuerliche Begriff entspricht im Wesentlichen der Abschreibung.

Abtretung
Auf einen neuen Gläubiger wird eine vertraglich vereinbarte Übertragung (Abtretung) von dem bisherigen Gläubiger vorgenommen

AfA
Afa (Absetzung für Abnutzung) bezeichnet die steuerliche Abschreibung.

AfA-Tabelle
Die Tabelle enthält alle gewöhnlichen Nutzungsdauern der üblichen Wirtschaftsgüter. Die Tabelle ist der maßgebliche Grundsatz für die Steuerbilanz in Bezug auf die Höhe der Abschreibungen von Gütern.

Agio
Das Agio bezeichnet den Aufschlag auf die Beteiligungssumme, den der Anleger bezahlen muß. Es wird einmalig bei Beitritt vom Anleger auf die Kommanditeinlage berechnet (bezogen auf die Beteiligungshöhe), und wird nicht bei der Ergebnisverteilung berücksichtigt.

Aktie
Die Aktie, ein Wertpapier. Hierbei wird das erworbene Recht verbrieft, das ein Aktionär durch Übernahme eines Anteils am Grundkapital einer Aktiengesellschaft (AG) erhält.

Aktiengesellschaft (AG)
Die AG hat sich im 17. Jahrhundert entwickelt und ist eine handelsrechtliche Gesellschaft mit eigener juristischer Person (Rechtspersönlichkeit). Das Gesellschaftsvermögen ist in Aktien zerlegt.

Aktivierungsverbot
Als Betriebsausgaben sofort abzugsfähig sind Aufwendungen für die Gründung von Unternehmen, d.h. die Beschaffung von Eigenkapital und die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Für diese Aufwendungen besteht ein verankertes Bilanzierungsverbot (lt. Handelsgesetzbuch und Einkommenssteuerrecht).

Andienungsrecht
Das Recht, das einem Dritten zusteht, eine festgelegte Sache in der Zukunft zu erwerben.

Ankaufsrecht
Mieter oder Leasingnehmer haben zu einem bestimmten Zeitpunkt das Recht, das von ihnen genutzte Mietobjekt zu einem bestimmten Preis vom Eigentümer zu erwerben. Dieses Recht nennt man Ankaufsrecht.

Anleger
Die Beteiligung an der Kommanditgesellschaft ist die Einlage des Anlegers (v.a. Gesellschafter oder Kommanditist). Die Haftung des Anlegers ist auf die Höhe der Einlage (gezeichnete Beteiligung) begrenzt. Durch seine Beteiligung wird der Anleger Mitunternehmer der Gesellschaft und kann somit, aus seiner Beteiligung resultierende Aufwendungen, mit anderen steuerpflichtigen Einkünfte verrechnen.

Annuitätendarlehen
Bei einem Annuitätendarlehen zahlt ein Darlehensnehmers über die Laufzeit seines Darlehens einen konstanten Betrag. Dieser resultiert aus der Summe von Zins- und Tilgungsleistungen und wird regelmäßig vom Darlehensnehmer entrichtet. Eine Annuität umfasst sowohl einen Zinsanteil, als auch einen Tilgungsanteil. Im Laufe der Zeit nimmt der Zinsanteil in dem Umfang ab, wie der Tilgungsanteil zunimmt.

Anrechnungsverfahren
Um überhöhte Besteuerung und Doppelbesteuerung zu vermeiden, werden Steuern angerechnet.

Anrechnungszeitraum
In dem Anrechnungszeitraum (Zeitspanne) werden Leistungen erfasst, die an dessen Ende für eine Belastung oder Auszahlung herangezogen werden.

Anteilsfinanzierung
Fremdfinanzierung der Beteiligung, die auf persönliche Verhältnisse des Anlegers abgestellt ist.

APT I
Die APT (Arbitrage Pricing Theory) ist ein Kapitalmarktgleichgewichtsmodell, nach dem der erwartete Ertrag eines Wertpapiers linear abhängig ist von verschiedenen allgemeinen makro- und/oder mikroökonomischen Risikofaktoren. Einfließende makroökonomische Faktoren können beispielsweise Inflationsentwicklung, Zinsentwicklung, Konjunkturentwicklung, Preisentwicklung usw. sein; als mikroökonomische Faktoren sind Unternehmensgröße, Verschuldungsgrad, Konkurrenzverhalten, Technologieintensität usw. denkbar. Sind die Annahmen des Modells gültig, so führen Arbitrageprozesse dazu, daß die Wertpapiere im Gleichgewicht richtig bewertet sind, so daß sich die jeweilige Wertpapierrendite aus einem risikolosen Teil und verschiedenen Risikoprämien zusammensetzt. Diese Risikoprämien sind dabei abhängig von der Sensivität der Wertpapierkurse in bezug auf die eingehenden Risikofaktoren. Ein wesentlicher Unterschied zwischen dem CAPM und der APT besteht darin, daß die APT nicht eine einfaktorielle, sondern eine mehrfaktorielle Renditeerklärung liefert. Problematisch ist bei der APT vor allem die Ermittlung der Risikofaktoren, da die Theorie keine Aussagen bezüglich der Anzahl und der Konkretisierung trifft. Darüber hinaus basiert die APT auf teilweise unrealistischen Annahmen.

Aufwendungsdarlehen
Ein Aufwendungsdarlehen dient der Schaffung von Wohnraum durch Bereitstellung von Fremdkapital. Der Begriff stammt aus dem Sektor der staatlichen Förderung im Immobilienbereich.

Aufwendungshilfe
Die Aufwendungshilfe, die zinsgünstig zur Verfügung gestellt wird, dient der staatlichen Bereitstellung von Fremdkapital bei der Schaffung von Wohnraum. Hier sind Zinssatz und Tilgungsplan langfristig vereinbart. Der Begriff stammt aus dem Sektor der staatlichen Förderung im Immobilienbereich.

Aufwendungszuschuss
Staatliche Zuschüsse bei der Schaffung von Wohnraum, die nicht nicht zurückgezahlt werden müssen. Der Begriff stammt aus dem Sektor der staatlichen Förderung im Immobilienbereich.

Auseinandersetzungsguthaben
siehe Abfindungsguthaben

Ausschüttung
Regelmäßig zum Bilanzstichtag werden die vorhandenen Liquiditätsüberschüsse ( Überschüsse aus Mieteinnahmen oder Chartereinnahmen) an die Gesellschafter im Verhältnis ihrer Beteiligung am Gesamtvermögen aller Anleger ausgeschüttet. Auf Anlegerebene unterliegen Ausschüttungen nicht der Einkommenssteuer und eine Vorabausschüttung erfolgt grundsätzlich im Januar des auf den Bilanzstichtag folgenden Jahres.

Außerbörsliche Termingeschäfte
Termingeschäfte, die nicht an der Börse abgewickelt werden; im Unterschied zu Börsenmärkten sind die außerbörslichen Märkte von Erfüllungsrisiko, Kreditrisiko und Marktliquiditätsrisiko geprägt; derartige Geschäfte sind in der Regel nicht durch das Clearing-System der Börse gesichert; in den USA ist der außerbörsliche Handel in Futures und Futures-Optionen gesetzlich verboten.

Avalprovision
Eine Provision, die eine Bank erhält, für die Verpflichtung einem dritten gegenüber, dass ihr Kunde seine Schulden bezahlen wird. Die Bank erhält also für ihre Garantie oder Bürgschaft diese Avalprovision.

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Barausschüttung
siehe Ausschüttung

Bareboatcharter
Bezeichnung des Frachterlös, also aller Einnahmen aus der Vermietung von Groß- oder Feederschiffen an Linienreeder, Handelshäuser oder Befrachter. Anders als beim normalen Chartererlös gehen bei dieser besonderen Vertragsform sämtliche Schiffsbetriebskosten zu Lasten des Mieters. Sie mindern damit nicht die Ausschüttungen an den Fonds.

Barwert
Gibt den auf die Gegenwart bezogenen Wert eines künftigen Ertrags an.

Basiswert
Das einem Future oder Forward zugrundeliegende Gut, beispielsweise eine bestimmte Menge Gold oder Weizen.

Bauherr
Wenn Objekte auf eigene Rechnung und eigenes Risiko erstellt werden, spricht man vom Bauherrn. Er beherrscht das Baugeschehen. Bei einem Bauherrn gliedern sich die Gesamtkosten in sofort abzugsfähige Werbungskosten sowie Herstellungsaufwand für das Gebäude und Anschaffungskosten für Grund und Boden. Der Erwerber dagegen kann in der Regel nur wesentlich geringere Werbungskosten geltend machen.

Bauträger
Ein Bauvorhaben wird im eigenen Namen (auf eigene oder fremde Rechnung) von einer Person oder Gesellschaft durchgeführt.

Befrachtungskommission
Für vermittelte Chartern werden Provisionen gezahlt. Überwiegend vermittelt werden Liegeplätze, Ladungen und Schiffsraum.

Beirat
Der Beirat ist eine aus mehreren Personen bestehende Gruppe, die von der Gesellschafterversammlung gewählt wird. Sie berät und kontrolliert die Geschäftsführung einer Kommanditgesellschaft . Durch die Kontroll- und Mitwirkungsrechte des Beirats sollen Interessen der Anleger bestmöglich vertreten sein.

Beitrittserklärung
Ein Zeichnungsschein der dem Beteiligungsprospekt (z.B. einer geschlossenen Fondsgesellschaft) als Anlage beigefügt wird. Wenn er vom Anleger komplett ausgefüllt , dem Berater übergeben und von der Geschäftsführung der Fondsgesellschaft angenommen wird, ist der Beitritt des Anlegers wirksam und er bekommt eine Annahmeerklärung der Fondsgesellschaft.

Benchmark
Bezugsgröße, Vergleichsindex, Referenzpreis.

Bereederungsgebühr
Alle laufenden Betriebskosten eines Containerschiffs sind mit diesem Honorar abgegolten. Sie beträgt in etwa 4 bis 5 Prozent der Frachteinnahmen.

Bereederungsgesellschaft
Im Namen des Eigentümers übt dieses Unternehmen alle Geschäfte, (Versicherung, Vercharterung, Stellung des Personals usw.,) die mit dem Betrieb eines Schiffes zusammenhängen, aus.

Bereederungsvertrag
Der Vertrag zwischen der Bereederungsgesellschaft und dem Schiffeigentümer, über Abwicklung aller mit dem Betrieb des Schiffes zusammenhängenden Aufgaben und Geschäfte.

Beteiligung
Anteil eines Anlegers an einer Kommanditgesellschaft. Mit dem Beitritt sind Rechte und Pflichten für den Beitretenden verbunden, wie auch der Anspruch auf einen Anteil am Bilanzgewinn und am Liquidationserlös bei Auflösung der Gesellschaft.

Beteiligungsdauer
Je nach Fondsart ist die Beteiligungsdauer (Laufzeit) eines geschlossenen Fonds unterschiedlich geregelt. I.d.R. weisen Leasing-Fonds eine von Beginn an terminierte Laufzeit aus, dementgegen haben z. B. die sog. Wertentwicklungsfonds (klassische Immobilienfonds) die Flexibilität, bei günstiger Marktsituation in Abstimmung mit den Gesellschaftern die Immobilie vor Ablauf des Zeitraums zu verkaufen. Trotzdem handelt es sich bei Beteiligungen an geschlossenen Fonds um langfristige Engagements.

Beteiligungskapital
Betrag, der bei einer Beteiligung an einem Unternehmen das Eigenkapital darstellt. Es kann von Dritten gezeichnet werden.

Beteiligungsprospekt
Für den Beitritt eines Anlegers als Gesellschafter einer Fondsgesellschaft ist der Beteiligungsprospekt die Grundlage. Eine vom Initiator beauftragte unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft prüft die Prospektangaben auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Bei konkretem Interesse erhält jeder potentielle Anleger den erstellten Bericht.

Betriebsphase
Der Zeitraum, in dem eine Fondsgesellschaft mit dem Fondobjekt Einnahmen macht. Meistens handelt es sich dabei um den Zeitpunkt von der Fertigstellung bis zur Veräußerung des Objekts.

Betriebsstättenfinanzamt
Das zuständige Finanzamt am Sitz des Unternehmens. Es führt die Veranlagung durch.

Blind Pool
Zum Investitionszeitpunkt liegt bei dieser Beteiligung an einem Unternehmen das Anlageobjekt und die Investitionssumme noch nicht fest.

Börsliche Termingeschäfte
Termingeschäfte, die über eine Börse abgewickelt werden.

Break-even Punkt
Die Gesellschaft erzielt zu diesem Zeitpunkt oder bei dieser Mengenzahl den ersten Gewinn.

Bridge Finanzierung
Es dient zur finanziellen Verbesserung der Eigenkapitalquote und wird als Überbrückungsfinanzierung für Unternehmen zur Verfügung gestellt.

Bulk Carrier
Frachter für Massengut- Ladungen, wie z.B. Getreide, Erz, Kohle usw. In ihre großen Laderäume wird das Massengut hineingeschüttet und am Zielhafen mit Greifern wieder herausgeholt. Durch die Belastung des Massenguts ist die Lebenserwartung dieser Schiffe geringer. In Prognoserechnungen ist es deshalb von Vorteil, den Restwert des Schiffes zum geplanten Verkaufstermin auf den Schrottwert zu begrenzen. Man sollte darauf achten, dass nur Engagements mit langfristiger und sicherer Charter zu empfehlen sind.

Bundesaufsicht für das Kreditwesen (BAKred)
Die Bundesaufsicht für Kreditwesen stellt in Deutschland die staatliche Bankenaufsicht dar. Sie agiert auf Grundlage des Kreditwesengesetzes (KWG).

Bürgschaft
Eine Bürgschaft ist ein Vertrag zwischen Bürge und Gläubiger. Der Bürge verpflichtet sich gegenüber einem Gläubiger, für die Erfüllung der Verbindlichkeit eines Dritten einzustehen. Zur Gültigkeit der Bürgschaft ist ein schriftliche Erklärung des Bürgen erforderlich.

Business Angel
Von ihr werden Forschungen oder Erfindungen finanziert, meistens eine vermögende Person.

Buy Back
Ausstiegsmöglichkeit, indem Altgesellschafter Anteile zurückkaufen.

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Call
Begriff mit unterschiedlichen Bedeutungen, u.a. Kaufoption.

CAPM
Das CAPM (Capital Asset Pricing Model) ist ein Kapitalmarktgleichgewichtsmodell, das - aufbauend auf der Portfoliotheorie - den Zusammenhang zwischen erwarteter Rendite und Risiko für einzelne Vermögensobjekte erklärt. Unter den getroffenen Annahmen des CAPMs liegt ein linearer Zusammenhang zwischen erwarteter Rendite und systematischem Risiko vor. Dabei wird das Risiko einer Anlage anhand ihres ß-Faktors gemessen, da im Modell unterstellt wird, daß jegliches unsystematisches Risiko durch Diversifikation beseitigt werden kann und somit nicht entlohnt wird. Kritik wird vor allem an den teilweise realitätsfremden Prämissen des Modells geübt.

Carried Interest
Die Managementgesellschaft und deren Manager werden am Gewinn verwalteter Fonds beteiligt.

Cash Flow
Der Cash Flow gewährt einen Einblick über die Liquidationssituation und die finanzielle Entwicklung des Unternehmens. Sie wird aus dem Jahresabschluss und der GuV-Rechnung abgeleitet.

Cast insurance
Versicherung zur Abdeckung derRisiken mit Schauspielern und Regisseur

Chartered Surveyor
Wenn ein Investor in Großbritannien eine Immobilie erwirbt, muss er diese Courtage entrichten. Sie zählt wie auch Grunderwerbssteuer, Notar-, Grundbuch- und Anwaltskosten zu den Erwerbsnebenkosten.

Charterer
Im Auftrag Dritter mietet ein Charterer Schiffe an, um Frachtgut zu transportieren. Wenn die Charter auf der Basis der Bareboat-Charter erfolgt, ist er darüber hinaus auf eigene Kosten verantwortlich für die Bemannung, die Instandhaltung, Abschluss aller notwendigen Versicherungen sowie die generelle Einsatzfähigkeit des Schiffes.

Chartererlös
Erlös aus der Vermietung von Groß- oder Feederschiffen an Linienreeder, Handelshäuser oder Befrachter. Wenn nichts anderes vereinbart wurde, z.B.Bareboat-Charter, werden die Schiffsbetriebskosten von der Beteiligungsgesellschaft getragen.

Chartergesellschaft
Eine Chartergesellschaft ist ein Unternehmen, das- gegen Zahlung eines festgesetzten Entgelts- ein Schiff von einem Eigentümer mietet.

Charterrate
Ein vereinbartes Entgelt für die zeitliche Überlassung eines Schiffes zwischen dem Eigentümer und der Chartergesellschaft.

Charterrückstellung
Diese Rückstellung ist seit 1998 nicht mehr zulässig.

Chartervertrag
Vertrag zwischen Chartergesellschaft und Eigentümer. Er beinhaltet die Rechte und Pflichten beider Vertragspartner.

Closing
Termin, an dem- nach US-amerikanischen Recht- der Käufer einer Immobilie den Kaufpreis zahlt und somit das Eigentum an der Immobilie erwirbt.

Collection Agent
Person oder Gesellschaft, die als Treuhandverwalter der Erlöse fungiert, um eine ordnungsgemäße Abrechnung aller weltweit erzielten Erlöse zu sichern.

Commodity Futures Trading Comission (CFTC)
US-Börsenaufsichtsbehörde für die Terminmärkte.

Commodity Trading Advisors (CTAs)
Derivateverwalter, die auf die Vermögensverwaltung mit Termingeschäften spezialisiert sind.

Containerumschlag
Die Menge von ein- und ausgelagerten Containern in einem Hafen.

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Damnum
siehe Disagio

Deadweight Tonnage (dwt)
Mit Deadweight Tonnage bezeichnet man die maximale Tragfähigkeit eines Schiffes in Tonnen inklusive Besatzung, Passagieren, Treibstoff und Nahrungsmitteln. Deutsche Abkürzung : tdw.

Deed
Ausdruck aus dem amerikanischen Recht. Mit Deed bezeichnet man eine Grundstücksurkunde. Mit Erhalt der Grundstücksurkunde ist das Grundstück in das eigene Eigentum übergegangen. Das Deed beinhaltet Rechte des Käufers und Verpflichtungen des Verkäufers

Derivategeschäft
Begriff, der eine ganze Palette überaus unterschiedlicher Produkte (z.B. Futures, Optionen, Swaps) bezeichnet, die mit grundverschiedenen Risiken behaftet sind; in der Regel handelt es sich um Termingeschäfte; der eigene Wert des Derivats hängt von einem anderen originären Basiswert ab.

Devisenmarkt
Handel mit fremden Valuta an der Devisenbörse oder im außerbörslichen Interbankendevisenmarkt.

Direktkommanditist
Ein Direktkommanditist ist ein Fondsinvestor, der ohne Abschluss eines Treuhandvertrags einer Fondsgesellschaft beitritt. Er wird namentlich als Mit-Eigentümer der Fondsgesellschaft im Handelsregister eingetragen.

Disagio
Bezeichnet die Differenz zwischen Darlehensnennbetrag und Darlehensauszahlungsbetrag. Die Darlehenssumme wird abzüglich der Disagio ausgezahlt, und so erzielt man einen günstigeren Nominalzins.

Diversifikation
Im Bereich der Kapitalanlage bezeichnet Diversifikation die Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlageobjekte bzw. -werte. Die Grundidee der Diversifikation läßt sich mit der Bauernregel "Lege nicht alle Eier in einen Korb" umschreiben. Ziel der Diversifikation ist eine Portfoliozusammenstellung, bei der sich die Risiken der einzelnen Vermögensgegenstände so kompensieren, daß das unsystematische Risiko eliminiert wird.

Doppelbesteuerungsabkommen
Das Doppelbesteuerungsabkommen ist eine Vereinbarung zwischen zwei Staaten zur Milderung od. Vermeidung der Doppelbesteuerung von Einkünften und Anlagevermögen. Dies geschieht durch Zuweisung des Besteuerungsrechts an ein anderes Land. Bei dem Doppelbesteuerungsabkommen mit den Niederlanden z.B. erfolgt die Freistellung der Einkünfte bei der Besteuerung in Deutschland, jedoch eine Berücksichtigung bei der Ermittlung des deutschen Einkommensteuersatzes (Progressionsvorbehalt). d.h. Einkünfte unterliegen der niederländischen Einkommensteuer und sind in Deutschland steuerfrei. Aber die Besteuerung der in Deutschland steuerpflichtigen Einkünfte erfolgt mit einem entsprechend erhöhten Satz.

Due Diligence
Als Basis für Investitionsentscheidungen erfolgt eine Due Diligence, d.h. eine detaillierte Untersuchung, Prüfung und Bewertung eines potenziellen Beteiligungsunternehmen.

dwt (dead weight tonnage)
Es bezeichnet das maximal zulässige Gewicht der Ladung bei Frachtschiffen für Flüssigkeiten oder Schüttgütern.

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Early-stage Finanzierung
Finanzierung eines Unternehmens in seiner Frühphase. Es fängt bei der Konzeption des Unternehmens an und reicht bis zu seiner Produktion und Vermarktung.

Effektivzins
Der Zinsertrag eines Wertpapiers in Relation zu seinem Kurs, auch Rendite genannt.

Eigenkapital
Das Eigenkapital besteht aus den Beteiligungen der Anleger (Kommanditisten) am Unternehmen. Im Gegensatz zum Fremdkapital ist Eigenkapital mit bestimmten Rechten, wie Anspruch auf Gewinnbeteiligung, und auch Pflichten, wie Verlustübernahme, verbunden. Das Verhältnis des Eigenkapitals zum Fremdkapital ist ein wichtiger Faktor zur Beurteilung der Sicherheit.

Eigenkapitalquote
Eine prozentuale Größe, die den Anteil des Eigenkapital am Gesamtkapital eines Unternehmens wiedergibt.

Einkunftsarten
Das Einkommenssteuerrecht erkennt sieben Einkunftsarten an: Einkünfte aus 1.Land- und Forstwirtschaft, 2.Gewerbebetrieb, 3.selbständiger Arbeit, 4.nichtselbständiger Arbeit, 5.Kapitalvermögen, 6.Vermietung und Verpachtung und 7. Sonstigen Einkünfte. Im Rahmen des Steuerentlastungsgesetzes 1999/2000/2002 wurde eine zusätzliche Einkunftsart geschaffen: Einkünfte aus sogenannten "Verlustzuweisungsmodellen". Hier wird zur Ermittlung der Summe der Einkünfte zunächst innerhalb einer Einkunftsart (horizontaler Verlustausgleich) und anschließend zwischen den einzelnen Einkunftsarten (vertikaler Verlustausgleich) verrechnet. U.a. sind hier die Bestimmungen des § 2 Abs. 3 EStG zu beachten (siehe auch Verlustausgleichsbeschränkung).

Einlage
Als Einlage bezeichnet man den Betrag, den ein Gesellschafter aufbringt, um sich an einem Unternehmen zu beteiligen.

Ein-Schiffs-Personengesellschaft
Die meistens Schiffsfonds sind Ein-Schiff-Gesellschaften, die nur ein Schiff erwerben und dies einer Chartergesellschaft überlassen.

Emissionshaus
Das Emissionshaus erstellt ein Gesamtkonzepteiner Fondsgesellschaft. Voraussetzung ist, dass es die Märkte und Marktteilnehmer genau kennt, dass es die richtigen Vertragspartner auswählt und zusammenführt.

Emissionsprospekt
Der Emissionsprospekt besteht aus einer grafischen und schriftlichen Ausführung einer Beteiligung an einer Fondsgesellschaft. Er bildet die rechtliche Grundlage für die Beitrittserklärung und enthält die nötigen Verträge, z.B. Gesellschaftsvertrag, Treuhandvertrag usw.

Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)
Der von privaten Stromerzeugnisanlagen produzierten Strom wird durch dieses Gesetz die Regelung der Abnahme und Vergütung durch Energieversorgungsunternehmen gewährleistet.

Errors & Omissions Policy
Versicherung, speziell zum Schutz gegen vertragliche Irrtümer und Auslassungen.

Erstvermietungsgarantie
Die Erstvermietungsgarantie garantiert, dass eine Immobilie zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Fertigstellung voll vermietet ist. Die Garantievereinbarung beinhaltet zudem Details über Dauer der Mietverhältnisse und die Höhe des Mietzinses.

Erwerbsnebenkosten
Erwerbsnebenkosten sind Kosten (Notarkosten, Grundbuchkosten, Grunderwerbssteuer usw.), die neben dem Kauf einer Immobilie anfallen.

Executive Producer
Ausführender Produzent

Exit
Ein Investor steigt aus einer Beteiligung durch Veräußerung seines Anteils aus. Möglichkeiten sind: Buy Back, Trade Sale, Secondary Purchase, Going Public.

Expansion Financing
Sobald das Unternehmen den Break-Even-Point erreicht hat oder schon Gewinne erwirtschaftet, werden die Geldmittel zur Finanzierung von Produktionskapazitäten, Produktdiversifikation, Marktausweitung und für weiteres "working capital" verwendet.

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Feederschiff
Zubringerschiffe, die Großschiffen, die wegen ihrer Größe kleinere Häfen nicht anlaufen können, den Abtransport von Containern auf See abnehmen.

Fertigstellungsgarantie
Die Fertigstellungsgarantie bewirkt, dass ein zu realisierendes Objekt zu einem bereits festgelegten Termin tatsächlich fertiggestellt ist und dem Eigentümer übergeben wird. Falls durch zeitliche Verzögerung bei der Fertigstellung zusätzliche Kosten entstehen, werden diese je nach Garantievereinbarung vom Eigentümer abgedeckt.

Festcharter
Vertrag, der über einen festgelegten Zeitraum mit vereinbarten Charterraten zwischen dem Schiffseigentümer und der Chartergesellschaft abgeschlossen wird. Die Schiffsbetriebskosten trägt der Vercharterer.

Festdarlehen
Das Festdarlehen ist ein aufgenommenes Fremdmittel. Während der Zinsfestschreibung sind Zinszahlungen zu entrichten. In diesem Zeitraum erfolgen keine Tilgungen auf das Fremdkapital.

Festpreisgarantie
Garantie, dass der Eigentümer ein zu realisierendes Objekt zu einem schon fest stehenden Preis übernimmt. Je nach Garantievereinbarung trägt der Eigentümer keine Mehrkosten.

Finanzierungkosten
Aufwendungen, die im Zuge der Aufnahme von Fremdkapital entstehen, wie z.B. Bearbeitungskosten, Schätzkosten, Bereitstellungszinsen.

Finanzierungszusage
Zusage eines Kreditinstituts oder eines Dritten zur Beschaffung des vorgesehenen Darlehens. Zeitpunkt und Betrag der Fremdfinanzierung stehen schon fest, Höhe des Zinssatzes meistens noch nicht.

Finanzterminkontrakt
Finanz-Futures, deren Basisgut ein Aktienindex, ein Devisenkurs, ein Finanzinstrument, ein Währungskorb, ein Zinssatz, Zinsindex oder sonstiger Index ist; eine andere Kategorie bilden die Rohstoff-Futures.

First Recoupment
Zurückführung der eingesetzten Fondsmittel durch die Verteilung der Erlöse nach einem ausgehandelten Schlüssel.

Fonds
Grundsätzlich sind Fonds Geldmittel für bestimmte Zwecke. Investmentfonds sind die von Kapitalanlagegesellschaften mittels Ausgabe von Anteilscheinen beschafften Mittel, die gemäß den Anlagerichtlinien und im Interesse der Anteilseigner angelegt werden. Siehe auch offene und/oder geschlossene Fonds!

Fondstyp/ -art/ -bereich
Innerhalb der geschlossenen Fonds gibt es einzelne Bereiche : Immobilienfonds In- und Ausland, Immobilien- Leasing-, Mobilien- Leasing-, Schiff-, Medien-, Energie-, Venture- Capital- Fonds und Sonstige.

Fondsfinanzierung
Das Fondsvolumen einer Fondsgesellschaft besteht zum einen aus dem eingebrachten Eigenkapital der Anleger und zum anderen dem Fremdkapital durch Darlehen. So ergeben Eigenkapital und Fremdkapital zusammen das Fondsvolumen.

Fondsgesellschaft
Die Fondsgesellschaft (häufige Rechtsformen sind KG oder GmbH & Co.KG) wird speziell für ein (oder genau benannte mehrere) Fondsobjekt(e) gegründet.

Fondsinitiator
Der Fondsinitiator ist die Person oder Gesellschaft, die einen Fonds auflegt und ihn am Kapitalmarkt anbietet.

Fondsmanagement
Das Fondsmanagement hat eine große Bedeutung in der Betriebsphase eines geschlossenen Fonds. Aufgabengebiete des Fondsmanagements sind: Betreuung der Anleger, Interessenvertretung der Fondsgesellschaft, Immobilienmanagement und buchhalterische und steuerliche Betreuung.

Fördergebietsgesetz
Das Fördergebietsgesetz wurde 1993 verabschiedet und beinhaltet die Förderung von Investitionen und Arbeitsplätzen in den neuen Bundesländern. Für Fondsgesellschaften entscheidend ist die Inanspruchnahme von Sonderabschreibungen im Immobilienbereich. Das Gesetz lief 1998 aus und wurde durch das Investitionszulagengesetz (InvZulG) ersetzt, das von 1999 bis 2004 gültig ist.

Förderungsweg
Mit dem Ausdruck Förderungsweg bezeichnet man die staatliche Finanzhilfe bei sozialen Wohnungsbau. Es gibt verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Bezeichnungen, wie z.B. erster Förderungsweg etc.

Forty Feet Equivalent unit (FEU)
Standardisierte Größenbezeichnung von Containern (Vierzig-Fuß-Standard-Container).

Forward
Zeitkontrakt, der zum Zweck des börslichen Handels normiert ist.

Fremdkapital
Das Fremdkapital umfasst die finanziellen Mittel, die dem Unternehmen von außen, wie z.B. von einem Kreditinstitut zugeführt werden. Im Gegensatz zum Eigenkapital ist die Überlassung von Kapitalmitteln in Form von Fremdfinanzierung zeitlich begrenzt.

Fremdkapitalquote
Anteil des Fremdkapitals am Gesamtkapital eines Unternehmens. Die Größe des Fremdkapitals wird in Prozent ausgedrückt.

Fund of Funds
Hier investiert der Beteiligungsfonds in einen Dachfonds. Der Dachfonds investiert wiederum in eine größere Zahl von kleineren Fonds. So ist eine breite Risikostreuung bei hoher Branchenabdeckung möglich.

Fundraising
Startphase eines Zielfonds zum Verkauf von Fondsanteilen an Investoren.

Fungibilität
Im Gegensatz zu einer Aktie oder einem Wertpapier ist die Fungibilität (Tauschbarkeit, Handelbarkeit, Verfügbarkeit) für Anteile an geschlossenen Fonds eingeschränkt. Bei geschlossenen Fonds handelt es sich grundsätzlich um eine langfristige Anlage.

Future
Normierter Terminkontrakt, abgeschlossen an einer Futuresbörse mit der Verpflichtung, die genormte Kontraktmenge eines bestimmten Basiswerts zum bestimmten Zeitpunkt (Liefermonat) am bestimmten Ort (Andienungsort) zum vereinbarten Preis zu übernehmen oder zu liefern, eine Anzahlung zu leisten (Anfangsmarge) und intakt zu halten (Nachzahlungspflicht).

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Gear
Ladegeschirr eines Schiffes zum selbstständigen Be- und Entladen. Das Schiff ist also nicht auf entsprechende Einrichtungen im Hafen angewiesen.

General Partner
Entspricht dem Komplementär einer deutschen KG

Generalmietvertrag
Vertrag zwischen einem Mieter und dem Eigentümer eines Objekts, bei dem sämtliche Einheiten der zu vermietenden Fläche angemietet werden. Der Mieter ist dann Generalmieter und kann einzelne Flächen untervermieten. Generalmietverträge sind sehr angenehm für Fondsgesellschaften, weil bei guter Bonität des Generalmieters ein geringes Mietausfallsrisiko besteht.

Generalübernehmervertrag
Der Generalübernehmer tritt als Bauträger auf und übernimmt die Aufgaben und Verantwortung des Bauträgers bis zur Übergabe des Objektes. Der Generalübernehmervertrag ist eine Sonderform des Baubetreuungsvertrags.

Genussrechtskapital
Kapitalmenge, die zur Durchführung der Derivategeschäfte zur Verfügung steht.

Gesamtkapitalrendite
Die Gesamtkapitalrendite berechnet sich aus: Chartererlöses abzüglich der Schiffsbetriebskosten dividiert durch den Werftpreis mal 100.

Geschlossener Fonds
Geschlossene Fonds zeichnen sich dadurch aus, dass der Investitionsumfang bereits vorher fixiert und die Zahl der Anlegern damit begrenzt ist. Sobald das benötigte Eigenkapital (Fondsfinanzierung) eingeworben wurde, schließt der Initiator den Fonds und ein Beitritt ist dann nicht mehr möglich. Grundsätzlich können Anteile eines bereits geschlossenen Fonds über den Zweitmarkt erworben werden.

Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR; BGB-Gesellschaft)
In dieser Rechtsform werden geschlossene Fonds hauptsächlich angeboten. Hier können Anleger steuerliche Verluste erlangen, die die Einlagen übersteigen. Die Haftung der Anleger ist der Höhe nach unbeschränkt, d.h. der Anleger haftet mit seinem gesamten Vermögen entsprechend seiner Beteiligungsquote am Fonds.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
Die GmbH ist eine Kapitalgesellschaft, die in dieser Form seit 1892 besteht. Für die Verbindlichkeiten der GmbH haften nicht die Gesellschafter, sondern die GmbH als juristische Person selbst. Das Stammkapital einer GmbH beträgt mindestens DM 50.000,-- .

Gesellschafter
Durch die Beteiligung an einem geschlossenen Fonds wird der Anleger zum Gesellschafter. Ist der Fonds in Rechtsform einer Kommanditgesellschaft gegründet, nennt man den Gesellschafter Kommanditist.

Gesellschafterversammlung
Die Gesellschaftsversammlung findet jährlich statt. Jeder Gesellschafter (Anleger) verfügt über ein Stimmrecht, das seiner Beteiligungsquote entspricht. Im Gesellschaftsvertrag ist die Mitbestimmung der Gesellschafterversammlung an der Unternehmensführung, die Beschlussfähigkeit und die Häufigkeit von Gesellschafterversammlungen festgelegt.

Gesellschaftsvertrag
Vertrag zwischen der Gesellschaft und den Anteilseignern. Er regelt die Belange der Gesellschaft und ist wegen seiner Wichtigkeit in jedem Emissionsprospekt vollständig abgedruckt.

Gesetz über das Kreditwesen (KWG)
Das Gesetz über das Kreditwesen bildet die rechtliche Grundlage für die staatliche Bankenaufsicht in Deutschland. Es schränkt die Gewerbefreiheit für Kreditinstitute ein, indem es eine staatliche Erlaubnis für entsprechende Tätigkeiten verlangt. Zudem schreibt es den als Banken zugelassenen Unternehmen bei ihrer Geschäftstätigkeit bestimmte Verhaltensnormen vor. Bestehen seit 1961.

Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG)
Die Einhaltung des Gesetzes für Kapitalanlagegesellschaften wird vom Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen überwacht . Den detaillierten Regelungen des KAGG unterliegen die Investmentgesellschaften, z.B. die offenen Immobilienfonds etc.

Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
Die GuV dient der Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben einer Gesellschaft während einer bestimmten, festgelegten Periode.

Gewinnerzielungsabsicht
Wirtschaftliches Interesse einer Person oder Gesellschaft eine Tätigkeit auszuführen, um Gewinne zu erzielen. Auch Überschusserzielungsabsicht genannt.

Give-up-Gebühren
Gebühren für die Aufgabe eines Auftrags; ein Börsenauftrag, den ein Kunde von einem Broker ausführen und als Ausführung anschließend an einen anderen Clearingbroker übertragen lässt, wird als Aufgabe (give up) bezeichnet.

Going Public
Börsengang eines Unternehmens

Grundschuld
Pfandrecht an einem Grundstück. Es dient der Absicherung von Forderungen.

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Haftkapital
Betrag mit dem die Gesellschafter (Kapitalgesellschaft), bzw. die Kommanditisten (Kommanditgesellschaft) maximal für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haften. Die Höhe des Haftkapitals ist im Handelsregister eingetragen.

Haftung
Beim Kauf von Fondsanteilen wird der Anleger Mitunternehmer und haftet für das Unternehmen. Normalerweise wird der Anleger Kommanditist einer KG. Die Höhe des Haftkapitals ist im Handelsregister eingetragen und deshalb begrenzt. Oft ist die Hafteinlage nur ein Bruchteil des gezeichneten Kapitals. Sobald der Kommanditist seine Pflichteinlage getätigt hat, erlischt seine persönliche Haftung. Diese lebt aber wieder auf, wenn die Einlage z.B. durch Ausschüttungen an ihn zurückgezahlt wird und so sein Kapitalkonto unter die Hafteinlage gemindert wird. Dies ist aber nicht der Normalfall, so dass zwar im schlimmsten Fall die Einlage verloren ist, aber die Kommanditisten nicht mit ihrem Privatvermögen haften. Bei der Gesellschaft bürgerlichen Rechts dagegen haftet jeder Gesellschafter auch mit seinem Privatvermögen entsprechend der Quote seiner Beteiligung an der Gesellschaft.

Haftungsbegrenzung
Die Haftung des Anlegers wird auf einen prozentualen Teil seiner Beteiligung beschränkt.

Hamburger Modell
Vom Hamburger Modell spricht man, wenn eine Fondsgesellschaft ein Mehrfamilienhaus erwirbt und die Höhe der einzelnen Beteiligungen dem Preis einer abgeschlossenen Wohnung entspricht.

Handelsbilanz
Die Handelsbilanz wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuch (HGB) zum Ende eines Geschäftsjahres aufgestellt.

Handelsregister
Das Handelsregister ist ein öffentliches, beim zuständigen Amtsgericht geführtes Register, in das alle Vollkaufleute eingetragen werden. Unterschieden wird nach Register A, alle Personengesellschaften ( BGB-Gesellschaften), und nach Register B, alle juristischen Gesellschaften (AG, GmbH). Jeder Bürger darf in das Handelsregister gebührenfrei Einblick nehmen.

Hebeleffekt
Bei Abschluss eines Termingeschäfts ist eine Sicherheitsleistung (Margin) einzuzahlen, die in der Regel 5 % bis 15 % des Kontraktwerts beträgt; kleinere Wertveränderungen des zugrundeliegenden Gutes führen somit zu erheblich höheren Gewinnen oder Verlusten bezogen auf das eingesetzte Kapital.

Hebelwirkung
auch Leverage-Effekt genannt. Die Erhöhung der Eigenkapitalrentabilität aufgrund einer über dem Fremdkapitalzins liegenden Gesamtkapitalrentabilität. Ist die Gesamtkapitalrendite größer als der Fremdkapitalzins und ist der Fremdkapitalzins unabhängig von der Kapitalstruktur bzw. vom Verschuldungsgrad, steigt die Eigenkapitalrendite linear mit der Kapitalstruktur bzw. dem Verschuldungsgrad. Gewinnmarge ist die Differenz zwischen Gesamtkapitalrendite und Fremdkapitalzins. Daher könnte gelten: je höher der Verschuldungsgrad, desto höher die Eigenkapitalrentabilität. Der L.-E. gilt jedoch auch in umgekehrter Richtung: Liegt die Gesamtkapitalrendite unter dem Fremdkapitalzins, sinkt die Eigenkapitalrentabilität linear mit der Kapitalstruktur bzw. mit dem Verschuldungsgrad.

Höchstpreisgarantie
Garantie einer Preisobergrenze für die Realisation eines Projekts. Der Eigentümer erhält- je nach Garantievereinbarung- eventuelle Kosteneinsparungen.

Hurdle Rate
Bevor eine Gewinnbeteiligung der Managementgesellschaft bzw. deren Management ausgeschüttet wird, erhalten die Investoren vorerst eine festgesetzte Basisvergütung.

Hypothek
Mit einer Hypothek wird ein Grundstück belastet. Sie ist ein Pfandrecht und dient der Kreditsicherung.

Hypothekendarlehen
Das Hypothekendarlehen ist Fremdkapital, welches durch Absicherung durch eine Hypothek von einen Dritten (z.B. ein Kreditinstitut) zur Verfügung gestellt wird.

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Immaterielle Wirtschaftsgüter
Immaterielle Wirtschaftsgüter sind im allgemeinen körperlich nicht fassbar (z.B. Patent, Lizenz, Konzession und der Firmenwert), aber selbständig verwertbar.

Indexklausel
Wertsicherungsklausel. Vereinbarung über die Anpassung z. B. von Mieten in Abhängigkeit von der Entwicklung eines Indexes (z.B. Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte der Bundesrepublik Deutschland)

Inflation
Prozess von anhaltender Preisniveausteigerungen bzw. anhaltendes Sinken der Kaufkraft des Geldes. Eine Inflation kommt dann zustande, wenn die Nachfrage nach bestimmten Gütern und Dienstleistungen größer ist, als das zu diesem Zeitpunkt vorhandene Angebot. Die Inflation bedroht grundsätzlich die Ersparnisse. Schutz gegen Inflation kann erreicht werden, indem in Sachwerte wie Aktien, Aktienfonds, Immobilien, Immobilienfonds oder andere geschlossene Fonds investiert wird.

Initiator
Er ist der Herausgeber eines Beteiligungsangebots, an einem geschlossenen Fond, und von seinem Know-how, und seiner Seriosität, hängt der Erfolg im wesentlichen ab.

Initiatorenvergütung
Für seine Tätigkeit an der Fondsgesellschaft erhält der Initiator ein Entgelt. In gesonderten Verträgen zwischen der Fondsgesellschaft und dem Initiator werden die Tätigkeiten vereinbart.

Interbankdevisenmarkt (Forex)
Im Gegensatz zum Handel mit Devisenfutures erfolgt der Interbankenhandel ohne Einschaltung eines Clearinghauses und ohne Risikoausgleich mittel einer täglichen Neubewertung.

Interner Zinsfuß
Wenn die Summe von Aus- und Einzahlungen einer Investition den Wert Null ergibt, handelt es sich um einen internen Zinsfuß. Die Aus- und Einzahlungen werden auf einen Zeitpunkt bezogen. Bei der Barwertmethode werden alle Zahlungsvorgänge auf den Zeitpunkt Null, d.h. den Beginn der Investition bezogen.

Investitions- und Finanzplan
Im Investitionsplan werden die Gesamtausgaben und die Gesamtfinanzierung der Fondsgesellschaft aufgestellt.

Investitionsphase
Die Investitionsphase ist der Zeitraum, vor der Fertigstellung des Fondsobjektes, und bevor Einnahmen erzielt werden. Sie umfasst meist die Einwerbung von Beteiligungskapital und den Fertigstellungszeitraum des zu realisierenden Fondsobjektes.

Investitionsplan
Der Investitions- und Finanzierungsplan gibt die wesentlichen zahlenmäßigen Eckdaten eines geschlossenen Fonds wieder. Er ist eine Aufstellung über die Gesamtausgaben (Mittelverwendung) und die Gesamtfinanzierung (Mittelherkunft) der Fondsgesellschaft. Während der Investitionsplan die Verwendung der finanziellen Mittel beschreibt, zeigt der Finanzierungsplan die Beschaffung bzw. Herkunft dieser Mittel auf.

Investitionsvolumen
Umfasst die Höhe der benötigten Geldmittel einschließlich aller Nebenkosten für die Realisierung eines Vorhabens (z.B. Schiff oder Immobilienerwerb).

Investitionszeitplan
Der bei der Zeichnung eines geschlossenen Fonds von Anlegern zugrunde gelegte Anlagezeitraum sollte grundsätzlich langfristig ausgerichtet sein. Erstens werden dadurch Abschläge beim Verkaufspreis vermieden- können bei einem zu frühen Verkaufszeitpunkt entstehen. Zweitens kann man eine nachträgliche Aberkennung der Steuerrückvergütung durch das Finanzamt ausschliessen. Das trifft dann ein, wenn der Anleger bereits nach einigen Jahren aus der Beteiligung aussteigen will, um nur von den erhaltenen Steuervorteilen zu profitieren und steuerpflichtige Ausschüttungen zu vermeiden. Hier erkennt das Finanzamt die Überschußerzielungsabsicht unter Umständen nicht an und erkennt die gewährleisteten Steuervorteile im Nachhinein wieder ab.

IPO
Das "erste öffentliche Angebot" bedeutet, dass die Aktien eines Unternehmens im Zuge einer Kapitalerhöhung oder Umplatzierung zum ersten Mal am Aktienmarkt angeboten werden. Damit hängen die allgemeine Börsenzulassung und die Börsennotierung zusammen. Die Neuemission dient dem Unternehmen zur Beschaffung von Risikokapital zur Finanzierung verschiedener Bereiche.

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Jahresabschluß
Die Form des Jahresabschlusses wird durch das Handelsgesetzbuch HGB in den § 264 ff vorgeschrieben. Der Jahresabschluss umfasst sowohl die Bilanz, als auch eine Gewinn- und Verlustrechnung. Weitere Bestandteile des Jahresabschlusses sind der Lagebericht und Anhang. Der Jahresabschluss wird am Ende eines jeden Geschäftsjahres erstellt und dient zur genauen Ermittlung der monetären Situation einer Unternehmung.

Joint Venture
Als Joint Ventures bezeichnet man Kooperationen von mindestens zwei Unternehmen, die voneinander unabhängig bleiben, aber gemeinsames Kapital zusammenführen, um ein bestimmtes Ziel, i.d.R. die Eroberung eines Auslandsmarktes, zu verfolgen.

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Kapitalanlagesellschaft
Unternehmen, das bei ihm eingezahltes Geld nach dem Prinzip der Risikomischung anlegt und verwaltet. Die Mittel beschaffen sich die Kapitalanlagegesellschaften durch den Verkauf von Investmentzertifikaten. Investmentzertifikate verbriefen das Miteigentum an dem jeweiligen Sondervermögen. Dieses kann ein Wertpapiersondervermögen (Aktien-, Renten-, Geldmarkt- oder gemischte Fonds, wahlweise mit oder ohne Ertragsausschüttung), ein Grundstücksondervermögen (Immobilienfonds) oder ein Beteiligungssondervermögen sein. Desweiteren werden grundsätzlich offene Fonds - bei ihnen ist die Anzahl der auszugebenden Fondsanteile nicht begrenzt - von geschlossenen Fonds - bei diesen ist die Anzahl der auszugebenden Fondsanteile begrenzt - unterschieden.

Kapitaldienst
Unter dem Begriff Kapitaldienst versteht man die Summe der gesamten Zins- und Tilgungsleistungen von aufgenommenem Fremdkapital.

Kapitalerhöhung
Alle Finanzierungsmaßnahmen zur Erhöhung des Eigenkapitals eines Unternehmen.

Kapitalkonto
In der geschlossenen Fondsgesellschaft wird für jeden Gesellschafter ein Konto geführt. Das Kapitalkonto setzt sich aus dem Kapitalkonto in der Steuerbilanz der Gesellschaft und dem Mehr- oder Minderkapital in einer negativen oder positiven Ergänzungsbilanz zusammen.

Kassamarkt
Sammelbegriff für Märkte, an denen Kassageschäfte abgeschlossen werden, auch als spot markets bezeichnet.

Kaufpreisfaktor
Ein Index zum Vergleich des Kaufpreises von Gewerbeimmobilien. Er wird aus dem Verhältnis des Immobilienkaufpreises zur ersten vollen Jahresnettomieteinnahme berechnet.

Kommanditgesellschaft
Nach dem Handelsrecht eine Personengesellschaft mit unbeschränkt haftenden Gesellschaftern (Komplementären, die mit der Geschäftsführung befugt sind) und mit beschränkt bis zur Höhe ihrer Einlage haftenden und mit Kontrollrechten versehenen Gesellschaftern (Kommanditisten). Je einer von ihnen muss vorhanden sein. Komplementär kann auch eine juristische Person sein, so insbesondere eine GmbH.

Kommanditist
Der Kommanditist ist ein beschränkt haftender Gesellschafter (Anleger) einer Kommanditgesellschaft. Seine Haftung ist grundsätzlich begrenzt, und zwar auf die von ihm geleistete Einlage. Manchmal beinhaltet der Gesellschaftervertrag eine Nachschusspflicht, bei der der Kommanditist, auf Anforderung der Gesellschaft, eine zusätzliche, über die ursprünglich geleistete Einlage hinausgehende, Zahlung zu erbringen hat. Eine Nachschusspflicht kann z. B. im Gesellschaftsvertrag verankert sein, um den Erwerb eines Erbbaurechts und damit Volleigentum an einem Grundstück zu sichern.

Komplementär
Der Komplementär ist ein vollhaftender Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft. Seine Haftung ist nicht auf die von ihm geleistete Einlage begrenzt, sondern umfasst sein gesamtes Vermögen. Übernimmt eine GmbH die Stellung eines Komplementärs, ist das Haftungsrisiko auf das reine Gesellschaftsvermögen begrenzt, das häufig nicht mehr als die Mindesteinlage (50.000 DM) beträgt. Diese Rechtsform wird GmbH & Co. KG genannt.

Konzeption
Im Bereich der geschlossenen Fonds meint man mit der Konzeption die Erstellung eines Beteiligungsangebotes, die mittels eines Prospekts eventuellen Interessenten offenbart wird.

Korrelation
Ein mehr oder minder intensiver Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen, die in der Statistik als Zufallsvariablen bezeichnet werden; die Korrelation kann einen positiven oder einen negativen Wert annehmen, die Messung erfolgt mittels des Korrelationskoeffizienten.

Kostengarantie
Garantiert die Einhaltung bestimmter Kostensätze.

Kostenmiete
Gemäß Wohnungsbaugesetz ist die Kostenmiete jene Miete, die die laufenden Aufwendungen einer im sozialen Wohnungsbau errichteten Wohnung deckt.

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Later-stage Financing
Finanzierung von Expansionen, Übernahmen, Überbrückungen etc. bei etablierten mittelständischen Unternehmen.

Laufzeit
siehe auch Beteiligungsdauer

LBO
Leveraged Buy Out bezeichnet eine überwiegend fremdkapitalfinanzierte Unternehmensübernahme.

Leasing
Bestimmtes Miet- und/oder Pachtverhältnis, das meist über industrielle Investitionsgüter abgeschlossen wird. Es ist eine Sonderform des Mietvertrags, bei der der Leasing- Geber zivilrechtlicher Eigentümer des zu vermietenden Objekts bleibt.

Leasing-Fonds
Leasing-Fonds sind geschlossene Fonds. Sie werden in Wirtschaftsgüter investiert, die einem Leasingnutzer im Rahmen eines Leasingvertrags überlassen werden. Es handelt sich dabei entweder um Immobilien-Leasing- oder um Mobilien-Leasing-Fonds, wie Schiffe oder Flugzeuge. Der Anteilseigner erhält die Leasingeinnahmen. Die Objekte werden nach einer festgelegten Zeit verkauft und der Fonds aufgelöst. Sie bieten dem Investor eine hohe Kalkulationssicherheit, da Datum und Rücknahmepreis von Anfang der Investition an schon festgelegt ist.

Leerstandsrate
Die Leerstandsrate gibt die Anzahl der nichtvermieteten Wohnungs- oder Gewerbeflächen an einem bestimmten Standort an. Die Leerstandsrate wird mengenmäßig in Quadratmetern angegeben, als Vergleichsziffer erfolgt die Angabe in Prozent der Gesamtheit von Wohnungs- oder Gewerbeflächen an dem jeweiligen Standort.

Leistungsbilanz
Im Bereich der geschlossenen Fonds versteht man unter dem Begriff Leistungsbilanz die Gegenüberstellung von prospektierten und tatsächlichen jährlichen Fondsergebnissen.

Leverage Effekt
Siehe Hebeleffekt.

Limited Partner
Der Limited Partner entspricht dem deutschen Kommanditisten

Linienreeder
Schiffseigentümer, deren Schiffe auf einer festen Route nach einem festen Zeitplan fahren.

Liquidation
Auflösung einer Fondsgesellschaft. Mit der Verteilung des gesamten Fondsvermögens endet die Liquidation.

Liquidationserlös
Veräußerungserlös

Liquiditätsreserve
Als Liquiditätsreserven bezeichnet man diejenigen Geldmittel, die zum Aufrechterhalten der normalen Zahlungsbereitschaft und einer ausreichenden Liquidität einer Fondsgesellschaft auch bei unvorhergesehenen Anforderungen dienen. Sie sichern die Planrechnung der Fondsgesellschaft.

Long
Kaufposition im Terminhandel

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MAR Trading Advisor Index
ein vom Managed Account Report entwickelter Index, der die Wertentwicklung von verwalteten Derivatekonten darstellt.

Managed Account
Verwaltetes Einzelkonto

Managed Account Report
Amerikanisches Fachmagazin für managed futures

Managed Futures
professionell verwaltete Investments in Termingeschäften, vornehmlich in Futures.

Margin
bei Futures wird Margin als Einschuss bezeichnet, initial margin als Anfangsmarge oder Anfangseinschuss.

Moderne Portfoliotheorie
ursprünglich von H. M. Markowitz entwickelte Theorie mit rein normativem Charakter; sie stellt dar, wie risikoaverse Investoren jede in Betracht kommende Gewinnerwartung mit möglichst geringem Risiko zu realisieren versuchen.

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National Futures Association (NFA)
vom amerikanischen Kongress bevollmächtigter Selbstregulierungsverband der amerikanischen Futuresbranche.

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Offene Handelsgesellschaft (OHG)
Dies ist eine Personengesellschaft, deren Gesellschafter persönlich und unbeschränkt haften.

Offener Fonds
Offene Fonds bezeichnen ein Sondervermögen. Sie legen ihr Kapital in Wertpapiere oder Grundbesitz an. Im Gegensatz zum geschlossenen Fonds können ihre Investoren jederzeit aussteigen und sind nicht an eine Laufzeit des Fonds gebunden. Dies wird zum Nachteil, da offene Fonds immer Geld bereithalten müssen, um Anteile auszubezahlen, die Investoren zurückgeben. So müssen sie immer einen Teil des Vermögens als Barreserve zurückhalten, was den Ertrag zweifelsohne schmälert.

Option
Vertraglich gesichertes Recht des Inhabers einer Option einen sog. Basiswert zu einem festgelegten Zeitpunkt und Preis zu kaufen und zu verkaufen. Der Inhaber der Option ist nicht verpflichtet, das Recht in Anspruch zu nehmen.

Optionsprämie
Auch Optionspreis; vom Optionsinhaber gezahlter Preis für das der Option zugrundeliegende Recht, der vom Optionsschreiber (Begründer der Option) endgültig vereinnahmt wird; die Gebühren des Brokers oder der Bank bestehen unabhängig von der Optionsprämie.

over the counter (OTC)
Börsenunabhängiger Handel zwischen zwei Kontrahenten

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Pacht
Mit der Pacht überlässt ein Verpächter einem Pächter den Gebrauch einer Sache. In einem Pachtvertrag sind die Bedingungen für den Überlass der Sachgesamtheit festgehalten. Der Pächter zahlt eine Pachtzins an den Verpächter.

Partenreederei
Der Ausdruck kommt aus dem Seerecht und betrifft das Eigentumsrecht an einem Schiff. In diesem Fall ist das Schiff in Parten, d.h. in festen Anteilen auf Mitreeder verteilt. Die Höhe der Kapitalbeteiligung ist in einem Partenbrief vermerkt, der Aufschluss auf die Höhe der Erlösanteile der einzelnen Partenreeder gibt.

partiarisches Darlehen
Beim partriarchischen Darlehen überlässt ein Darlehensgeber einem Darlehensnehmer Kapital, damit dieser es in eine Beteiligung investieren kann. Der Darlehensnehmer verpflichtet sich statt eines vorher festgelegten festen Zinssatzes, dem Darlehensgeber auch Teile seines Gewinns abzugeben. Somit ist der Darlehensgeber gewinnbeteiligt und im Falle von Verlusten zumindest durch eine Mindestverzinsung abgesichert.

Pay Back
Der Investor erhält beim Ausstieg aus der Beteiligung, den Investierten Betrag zurück und zusätzlich einen Veräußerungsgewinn.

Persönlich haftender Gesellschafter
siehe auch Komplementär

Planrechnung
Die Planrechnung prognostiziert die Entwicklung von Einnahmen und Ausgaben einer Fondsgesellschaft in der Zukunft. Sie stellt einen möglichen Verlauf von Liquiditätsentwicklung, Ausschüttungen und steuerlichen Ergebnissen dar.

Plazierungsgarantie
Eine Platzierungsgarantie wird in der Regel vom Initiator abgegeben. Sie stellt sicher, dass das geplante Objekt im prognostizierten Zeitraum realisiert werden kann, bzw. dass es überhaupt realisiert wird. So wird der Anleger nicht durch plötzliche maßgebliche Änderungen, wie z.B. einer völligen Änderung seiner steuerlichen Planung, überrascht. Somit ist die P. eine wichtige Garantie für die Sicherheit der Planung eines Anlegers und zeigt, wie wichtig auch die richtige Auswahl des Initiators ist.

Portfoliotheorie
Die moderne Portfoliotheorie untersucht, wie die optimale Vermögensstruktur für risikoscheue Wirtschaftssubjekte unter Abwägung von Ertrag und Risiko der Anlagemöglichkeiten aussieht. Wesentliche Ergebnisse der modernen Portfoliotheorie bestehen in der Erkenntnis, daß Diversifikation das Risiko eines Portfolios mindert und daß die Risikodiversifikation wesentlich vom Ausmaß des Gleichlaufs (Korrelation) der Finanzaktivkurse im Portfolio abhängt. Dabei gilt: je geringer die Korrelation zwischen den Kursverläufen im Portfolio, desto geringer wird das Verlustrisiko des Portfolios. Die moderne Portfoliotheorie und die aus ihr abgeleiteten modernen Kapitalmarkttheorien ergänzen die traditionelle Fundamentalanalyse, indem sie den wichtigen Aspekt der Bewertung einzelner Wertpapiere im Portfoliozusammenhang betonen.

Principal Clearing Broker
Broker, der einen Börsensitz innehat und Clearingmitglied ist; kauft oder verkauft auf Rechnung der Fondsgesellschaft Wertpapiere und Terminkontrakte (Clearing = Zentrale Abrechnungsstelle).

Private Equity
IBeteiligung an schon bestehenden Gesellschaften als Unternehmensfinanzierung. Die Private Equity-Gesellschaft beteiligt sich direkt als Investor am Eigenkapital des Unternehmens.

Private Placement
Im Gegenteil zu den Publikumsfonds ist das Private Placement ein geschlossener Fonds, der nur wenige Gesellschafter aufnimmt.

Prognoserechnung
Rechnung über die mögliche Entwicklung der Liquidität einer Fondsgesellschaft. Sie versucht Ausschüttungen und steuerliche Ergebnisse in der Zukunft vorherzusagen.

Progressionsvorbehalt
Bei geschlossenen Fonds tritt der P. beim Doppelbesteuerungsabkommen zwischen zwei Ländern auf. Außerdem wird der Progressionsvorbehalt bei Erhalt von Lohnersatzleistungen für die Ermittlung der Einkommensteuer herangezogen. Rechnerisch werden Lohnersatzleistungen den Einkünften hinzugerechnet, um auf diese Weise den persönlichen Steuersatz zu ermitteln. Bei der Berechnung der Steuerlast mit dem zuvor ermittelten persönlichen Steuersatz werden die Lohnersatzleistungen als steuerfreie Einnahmen nicht berücksichtigt.

Prospekt
Bericht, der für die Beurteilung einer Anlage wesentliche Angaben enthält. Er erscheint in Form eines Prospekts.

Prospekthaftung
Für Schäden aus unrichtigen oder unvollständigen Angaben im Beteiligungsprospekt haften als Gesamtschuldner sowohl diejenigen, die den Prospekt erlassen haben, als auch jene, von denen der Erlass des Prospekts ausgeht, solange sie von Falschangaben wussten, oder Kenntnis darüber hätten haben müssen.

Prospektherausgeber
Die für die Erstellung des Beteiligungsprospekt Verantwortlichen Personen bzw. Gesellschaften.

Prospektprüfungsbericht
Unabhängige Person oder Gesellschaft, die die Richtigkeit der Prospektangaben z.B. hinsichtlich der genannten Verträge, beteiligten Personen etc. bestätigt. Bislang noch keine Aussage über die wirtschaftlichen Angaben im Prospekt.

Provision
Bezahlung für die Vermittlung eines Geschäfts.

Prüfungsschema § 2 b EstG

1. Beträgt der steuerliche Verlust weniger als 50 % des eingesetzten Eigenkapitals? "JA",
dann greift § 2 b
EStG nicht!
2. Liegt keine Modellhaftigkeit vor? "JA",
dann greift § 2 b
EStG nicht!
3. Ist die Rendite nach Steuern nicht doppeltso hoch wie vor Steuern (Methode interner Zinsfuß)? "JA",
dann greift § 2 b
EStG nicht!
4. Wird nicht mit den Steuervorteilen geworben? "JA",
dann greift § 2 b
EStG nicht!
5. Beträgt der steuerliche Verlust nicht mehr als 186 % des eingesetzten Kapitals? "JA",
dann greift § 2 b
EStG nicht!

Publikumsfonds
P. sind alle Fonds, die dem breiten Publikum öffentlich zum Kauf angeboten sind. Sie werden von Investoren als Beteiligungen an einer Gesellschaft angeboten. Im Gegensatz dazu stehen die Spezialfonds, die nur Großanlegern angeboten werden. Gegenteil: Private Placement.

Put
siehe Verkaufsoption.

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Quotale Haftungsbegrenzung
Durch einen Gesellschaftsvertrag wird die Haftung der Gesellschafter am Gesellschaftsvermögen festgelegt. Die quotale Haftungsbegrenzung besagt, dass der Gesellschafter mit seinem ganzen Vermögen, jedoch nur anteilig entsprechend seiner Beteiligungsquote am Vermögen der Gesellschaft haftet.

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Ratendarlehen
Fremdkapital, das ein Darlehensnehmer von einem Darlehensgeber bekommt. Mittels eines Vertrags wird die Höhe der Zinszahlungen und die Vertragslaufzeit festgesetzt. Beim Ratendarlehen werden Rückzahlungen des Fremdkapitals während der Vertragslaufzeit auf Raten festgelegt.

Real Estate Investment Trust (REIT)
US- Aktiengesellschaft, die Aktien an Kapitalanleger vergibt. Das Anlegerkapital investiert sie in US- steuerrechtlich- bevorzugte Immobilien.

Reeder
Geschäftsführer einer Schiffgesellschaft, kann auch Miteigentümer des Schiffs sein.

Rendite
Die R. vergleicht die Vorteilhaftigkeit von Kapitalanlagen und bezieht sich bei geschlossenen Fonds auf das zu investierende Eigenkapital. Je mehr Prognosewerte zur Verfügung stehen, desto besser kann sie ausgerechnet werden.

Re-Rating
Wiederaufnahme und Überarbeitung einer in der Vergangenheit gefassten Beurteilung.

Risikostruktur
Einschätzung der Risiken und Chancen in den wesentlichen wirtschaftlichen Phasen des Fondsprojektes im Laufe des Prognosezeitraumes.

Round Turn Gebühren
Preis für die Dienstleistungen des Brokers, d.h. für die Ausführung von Kauf oder Verkauf eines Terminkontrakts.

Rückabwicklung
Auflösung einer Fondsgesellschaft vor Beginn der gewollten Geschäftstätigkeit. Von Anlegern eingezahlte Beträge werden erstattet.

Rückkaufwert
Der Rückkaufwert ist der Betrag, den ein Anleger bekommt, wenn er seine Beteiligung an einen Dritten abtritt.

Rücklage
Rücklage ist Eigenkapital, das in der Bilanz ausgewiesen wird. Sie ist kein Passivposten für Wertminderungen, sondern einbehaltener Gewinn oder zusätzliches Eigenkapital aus einem Agio. Es gibt Kapitalrücklagen, Gewinnrücklagen, gesetzliche Rücklagen etc.

Rücknahmekurs
Kurs, zu dem eine Fondsgesellschaft ihre Anteilszertifikate vom Anleger zurückkauft.

Rückstellung
Beträge können als vorweggenommene Aufwendungen in die Bilanz aufgenommen werden, wenn die Aufwendung in dem abzurechnenden Zeitraum verursacht wurde, aber noch nicht ausgezahlt ist.

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Sachwert
Bei der Berechnung bebauter Grundstücke wird der Sachwert ermittelt.

Schiffsbetriebskosten
Laufende Betriebskosten eines Schiffs, wie z.B. Versicherungsleistungen, Personalkosten, Liegekosten und Treibstoff u.s.w.

Schiffshypothekendarlehen
Finanzierung eines Teils des Schiffsbaupreises durch eine Bank. Die Bank trägt dafür eine Schiffshypothek ein. Ca.60% der Schiffe werden mittels einer S. finanziert. Zinsen und Tilgung zahlt die Gesellschaft aus ihren Erlösen. Wenn bei Veräußerung des Schiffs noch Restbeträge offen sind, werden sie aus dem Veräußerungserlös zurückgezahlt.

Schwankungsähnlichkeit
siehe Korrelation

Second Round Financing
Zweite Finanzierungsrunde, die für Unternehmen vorgesehen ist, die schon einmal in einer ersten Runde Finanzierungskapital bekommen haben.

Secondary Purchase
Verkauf von Unternehmensanteilen einer Venture Capital- oder Private Equity-Gesellschaft an einen Finanzinvestor oder auch an eine andere Venture-Capital- oder Private Equity- Gesellschaft.

Seed Capital
Seed Capital wird in ein zu gründendes Unternehmen gesteckt, um deren Ideen in verwertbare Resultate bis hin zum Prototyp zu bringen. Auf dieser Basis entsteht das Geschäftskonzept

Settlement-Preis
Der bei der Erfüllung maßgebliche Abrechnungspreis für Futures.

Short-Fall-Guarantee
Erlösausfallversicherung.

Soll-Ist-Vergleich
Beim Soll-Ist-Vergleich werden Daten, die in der Vergangenheit für die Zukunft prognostiziert wurden, überprüft. So werden positive, wie auch negative Veränderungen eines Unternehmens ersichtlich.

Sonderabschreibung
Bei der S. ist es möglich zum Jahresabschluss den Wert eines Gegenstands noch mehr zu mindern, als bei der gewöhnlichen jährlichen Abschreibung.

Sondertilgung
Zurückzahlung von Fremdkapital über die vereinbarte Tilgungsrate hinaus

Spekulationsfrist
Eine Einkommenssteuer fällt nicht an, wenn Gegenstände des Privatvermögens gewinnbringend veräußert werden. Bei Veräußerungen wesentlicher Beteiligungen an Kapitalgesellschaften und bei Spekulationsgeschäften fällt dagegen eine Einkommenssteuerpflicht an. Spekulationsgeschäfte bei unbeweglichen Anlagevermögen (z.B. Grundstück), wie auch bei Immobilienfonds liegen dann vor, wenn zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als 10 Jahre liegen. Bewegliche Anlagegüter, wie z.B. Wertpapiere unterliegen einer Frist von einem Jahr.

Spinn-Off
Ausgliederung oder Verselbstständigung einer Unternehmensabteilung oder eines Unternehmensteils aus einem Konzern heraus.

Spotmarkt
siehe Kassamarkt

Start-up Financing
Finanzierung eines Unternehmens, das noch in der Gründungsphase steckt.

Steuerbilanz
Am Ende eines Geschäftsjahres wird von Gesellschaftern eine Steuerbilanz erstellt. Sie stellt die Grundlage für die Besteuerung der Gesellschaft dar.

Steuerlicher Totalgewinn
Steuervorteile des Kapitalanlegers werden nur dann von der Finanzverwaltung anerkannt, wenn das Gesamtergebnis einer Beteiligung- seit Gründung des Fonds bis zur Veräußerung des Fondsanteils durch den Anleger- positiv ist.

Steuerliches Ergebnis
Entsprechend ihrer Kapitalmäßigen Beteiligung partizipieren die Anleger am steuerlichen Ergebnis einer Fondsgesellschaft sowohl in Form einer Verlust- als auch einer Gewinnzuweisung.

Steuerliches Gutachten
Steuerliche Angaben in einem Emissionsprospekt werden von einer unabhängigen Person oder Gesellschaft, wie z.B. einem Steuerberater oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Im Anschluss wird ein Gutachten erstellt, das dem Investor zusätzliche Sicherheit gibt.

Stille Gesellschaft - atypisch
Bei einer atypisch stillen Gesellschaft erhält der stille Teilhaber bei einer eventuellen Auflösung der Gesellschaft einen schuldrechtlichen Anspruch, als ob das Geschäftsvermögen den Gesellschaftern gemeinsam gehöre . Im Gegensatz zum typischen Teilhaber ist der Atypische Mitunternehmer und kann Verluste geltend machen, die mit seinen anderen Einkünften (in Höhe seiner Einlage) verrechnet werden. Bei einer Liquidation ist er zusätzlich an den stillen Reserven beteiligt.

Stille Gesellschaft - typisch
Eine S. ist eine Personengemeinschaft, bei der sich ein stiller Teilhaber mit Kapital an dem Handelsgewerbe eines anderen beteiligt. Der stille Teilhaber wird mit dieser Einlage aber nicht Gesellschafter und tritt nach außen auch nicht in Erscheinung (still). Der Geschäftsinhaber haftet alleine den Gläubigern gegenüber. An Gewinnen und Verlusten des Unternehmens wird der stille Gesellschafter beteiligt. Erhaltene Gewinnanteile muss die typisch stille Gesellschaft als Einkünfte aus Kapitalvermögen versteuern.

Stillhalter
Optionsschreiber, Begründer einer Option

Short
Verkaufsposition im Terminhandel; Leerverkaufsengagement

Substanzwert
Der S. ist der Wert des Sachvermögens einer Immobilie. Es ist der Wert, der für eine Wiederherstellung der Immobilie aufgebracht werden müsste. Man berechnet ihn, in dem man von Grundstückskosten und Baukosten den Wertverlust, der durch Abnutzung entstanden ist, abzieht.

Subunternehmer
Eine von einem Unternehmer oder Bauträger engagierte Person oder Unternehmen, das in deren Auftrag Bauarbeiten ausführt.

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Terminkontrakt
Standardisierte Vereinbarung zum Kauf oder Verkauf einer bestimmten Menge eines Finanztitels oder einer Ware zu einem bestimmten späteren Zeitpunkt; der Preis wird an der Terminbörse bestimmt.

Testat
Die Bestätigung einer Steuer- oder Wirtschaftsprüfung über die handels- und steuerrechtliche Richtigkeit der Gewinn- und Verlustrechnung einer Gesellschaft.

Thesaurierung
Erzielte Gewinne (Reingewinne) werden nicht ausgeschüttet, sondern den (freien) Rücklagen zugewiesen. Der thesaurierte Gewinn unterliegt aber dem vollen Körperschaftsteuersatz und ist deshalb eine der teuersten Finanzierungsarten.

Title Insurance
Die T. I. versichert den Erwerber eines Grundstücks dagegen, dass ein unbekannter Dritter Rechte auf das Grundstück besitzt oder der Verkäufer nicht Eigentümer des Grundstücks ist.

Tonnagesteuer
Die Tonnagesteuer ist nach § 5a Abs. 1 EStG eine pauschale Gewinnermittlung. Dass heißt, der laufende jährliche Gewinn wird pauschal nach der Größe des Schiffes ermittelt und steht für den gesamten Zeitraum der Tonnagebesteuerung (mindestens zehn Jahre) fest. Die während dieses Zeitraumes laut Steuerbilanz tatsächlich anfallenden Ergebnisse sind von daher irrelevant. Die Differenz zwischen Teilwert und Buchwert des Schiffes beim Wechsel zur Tonnagesteuer, die sogenannte Rücklage, muss beim Verkauf des Schiffes versteuert werden.

Totalüberschuß / Totalgewinn
siehe auch Überschusserzielungsabsicht

Track Record
Erfolgs- und Erfahrungsgeschichte eines Unternehmens und dessen Managers, v.a. auch einer Beteiligungsgesellschaft.

Trade sale
Unternehmensanteile, die an einen industriellen oder strategischen Investor veräußert werden.

Trampreeder
Besitzer von Charterschiffen.

Treugeber
Neben der Direktbeteiligung als Kommanditist haben Anleger auch die Möglichkeit, sich indirekt als Treugeber über einen Treuhandkommanditisten zu beteiligen. Dieses Verfahren bietet gegenüber der direkten Beteiligung eine Vereinfachung der Abwicklung des Anlegerbeitritts sowie eine Kostenersparnis. Der Anleger wird dann nicht direkt im Handelsregister eingetragen.

Treuhänder
Der Treuhänder ist eine natürliche oder juristische Person wie z.B. ein Anwalt, ein Steuerberater, ein Notar oder eine Steuerberatungs-/ Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Der Treuhänder verpflichtet sich schuldrechtlich gegenüber seinem Treugeber (dem Anleger), nur gemäß Treuhandvertrag das ihm anvertraute Treugut zu verwalten. Treuhänder können bei geschlossenen Fonds unterschiedliche Funktionen übernehmen wie z.B. die Kontrolle über die ordnungsgemäße Verwendung der Anlegergelder oder die Begründung und Verwaltung der Beteiligung. Der Treuhandvertrag ist im Prospekt wegen seiner Bedeutung in vollem Umfang abgedruckt und sollte aufmerksam gelesen werden. In der Regel fungiert der Treuhänder als Treuhandkommanditist, d.h. er wird im Handelsregister entsprechend den gesellschaftsvertraglichen Regelungen eingetragen.

Treuhandgesellschaft
Die Treuhandgesellschaft ist ein Unternehmen, das als Vertreterin von Anlegern deren Anteile verwaltet. Sie unterwirft sich den Interessen und Anweisungen der Anleger.

Treuhandkommanditist
Ist in der Regel eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), die an der Fondsgesellschaft mit einer Einlage beteiligt ist.

Treuhandvertrag
Im Treuhandvertrag wird das Verhältnis zwischen dem indirekt als Treugeber beteiligten Anleger und dem Treuhandkommanditisten vertraglich vereinbart.

Triple-net-Vertrag
Beim Triple-net-Vertrag handelt es sich um eine im Rahmen von Pachtverträgen besondere Vereinbarung. Der Immobilien-Pächter verpflichtet sich neben der Pachtzinsleistung auch zur Übernahme aller mit dem Objekt verbundenen Nebenkosten (Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen einschließlich der an "Dach und Fach").

Turn Around Financing
Als Turn Around Financing bezeichnet man die Finanzierung eines Unternehmens, das sich im Rahmen einer Sanierung wieder aufwärts entwickeln soll.

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Überschusserzielungsabsicht
Bei der Überschußerzielungsabsicht muß auf zwei Ebenen unterschieden werden. Zum einen auf der Ebene der Fondsgesellschaft. Hier wird die Überschußerzielungsabsicht grundsätzlich hinreichend mit der Planrechnung und der daraus abgeleiteten Wirtschaftlichkeitsprognose unterlegt. Zum anderen auf der Ebene des Anlegers. Hier ist zu beachten, daß die während der Beteiligungsdauer geltend gemachten Sonderwerbungskosten / Sonderbetriebsausgaben (z.B. Zinsaufwendungen aus einer Anteilsfinanzierung) den anteiligen Totalüberschuß aus der Fondsgesellschaft nicht übersteigen; hierzu sollte fachlicher Rat, z.B. bei einem Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer eingeholt werden. Die steuerlich notwendige Überschußerzielungs- absicht dokumentiert die Absicht des Steuerpflichtigen, wirtschaftliche Vorteile und damit per Saldo einen Überschuß der Einnahmen über die Werbungskosten zu erzielen. Liegen Einkünfte einer gewerblich geprägten KG vor, spricht man in diesem Zusammenhang von einer Gewinnerzielungsabsicht.

Überzeichnungen
Überzeichnung bedeutet, dass bei der Neuemission von Wertpapieren mehr Nachfrage herrscht, als insgesamt Papiere zur Verfügung stehen.

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Venture Capital
Wird wörtlich als "Wagniskapital" bezeichnet und meint die Finanzierung von jungen Unternehmen in der Startphase, um deren Expansion zu erleichtern. Die Venture Kapital-Gesellschaft beteiligt sich direkt als Investor am Eigenkapital des Unternehmens.

Veräußerungserlös
Der liquide Wert, der beim Verkauf eines Fondsobjekts zufließt.

Veräußerungsgewinn
Differenzbetrag zwischen Veräußerungserlös und Restbuchwert des/der veräußerten Objekte/s. Als Veräußerungsgewinn werden laut Steuerrecht Gewinne angesehen, die entstehen, wenn z.B. ganze Betriebe oder Teilbetriebe verkauft erden. Der Veräußerungsgewinn ist der Betrag, um den der Veräußerungspreis nach Abzug der Veräußerungskosten den Wert des Gesellschaftsvermögens übersteigt.

Verfall der Option
Bestimmter Zeitpunkt (Tag und Uhrzeit), an dem alle nicht ausgeübten Optionen einer Optionsserie verfallen (bezeichnet auch als cut-off date, option day, expiry oder expiration date).

Verkaufsoption
Berechtigt - aber verpflichtet nicht - den Erwerber gegen Zahlung des Optionspreises, an oder bis zu einem vertraglich festgelegten Zeitpunkt (Verfallstermin) einen Leerverkauf zum Basispreis zu verlangen (Ausübung); stattdessen kann er auch eine kompensierende Transaktion durchführen; die positive oder negative Differenz zwischen dem gezahlten Optionspreis beim Begründungsgeschäft und dem erzielten Optionspreis bei der kompensierenden Transaktion bestimmt das Ergebnis des Gesamtgeschäfts (auch als Put bezeichnet).

Verkehrswert
Der Verkehrswert, auch gemeiner Wert genannt, entspricht dem Preis, der zu erzielen ist, wenn ein Wirtschaftsgut unter normalen Umständen veräußert wird. Vor allem bei der Bewertung von Grundvermögen und sonstigen Vermögen ist der Verkehrswert maßgebend. Hilfswerte wie Kurswert oder Nennwert dienen zur Konkretisierung des Verkehrswertes.

Verlustausgleich
Kompensation von Verlusten mit Gewinnen und Überschüssen. Bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlagen von Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer sind Verluste mit positiven Einkünften aus demselben Jahr auszugleichen. Es gibt den horizontalen (Ausgleich innerhalb einer Einkunftsart) und den vertikalen Verlustausgleich (Ausgleich mit anderen Einkunftsarten).

Verlustausgleichsbeschränkung
Die Möglichkeit, Verluste eines Geschäftsjahres auf das/die vergangene(n) Jahr(e) zurückzurechnen, auf Grund von steuerlichen Grundlagen.

Verlustrücktrag
Die Möglichkeit, Verluste eines Geschäftsjahres auf das/die vergangene(n) Jahr(e) zurückzurechnen, auf Grund von steuerlichen Grundlagen.

Verlustvortrag
Mit dem Steuerentlastungsgesetz 1999/2000/2001wurde eine Beschränkung der Ausgleichsfähigkeit von Verlusten aus der Beteiligung an sogenannten Verlustzuweisungsgesellschaften mit anderen positiven Einkünften beschlossen. Der sog. "Fallenstreckenparagraph" besagt, dass negative Einkünfte, die durch eine Beteiligung an einer Gesellschaft entstehen, solange nicht mit anderen Einkünften ausgeglichen werden dürfen, wie der Grund für die Investition v.a. ein steuerlicher Vorteil ist.

Vertragspartner
Können Personen und Gesellschaften sein, zwischen denen und der Fondsgesellschaft eine Zusammenarbeit besteht, bzw. mit denen die Fondsgesellschaft Nutzungs- und Überlassungsverträge abschließen kann.

Vertragsreeder
Der Vertragsreeder ist für den Schiffbetrieb und für die Beschäftigung des Schiffes verantwortlich. Zu den Aufgaben des Vertragsreeders gehören u.a. die Bemannung des Schiffes, das Abschließen der erforderlichen Versicherungen, die Versorgung mit allen notwendigen Ausrüstungsgegenständen und die Wartung und Pflege des Schiffes.

Volatilität
Maß für die Schwankungsbreite eines Kurses während einer bestimmten Zeit. Schwankungsgrad von Aktien, Devisenkursen und Zinssätzen. Dieser Begriff bezeichnet auch die Kurs- und Zinsschwankungen ganzer Märkte.

Vorbereitende Bereederung
Zur vorbereitenden Bereederung zählen alle Aufwendungen, die vor der Inbetriebnahme eines Schiffs anfallen (z.B. Überführung des Schiffs von der Werft in den Heimathafen).

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Währungsrisiko
Währungsrisiko ist das Risiko, das bei der Bezahlung eines Gegenstandes in ausländischer Währung besteht, sofern ein Preis bereits besteht, der Zahlungszeitpunkt jedoch in der Zukunft liegt. Ist zwischen zwei Staaten ein fester Wechselkurs vereinbart, so besteht kein Währungsrisiko.

Warenterminbörse
Terminbörse, an der ausschließlich Rohstoff-Kontrakte gehandelt werden.

Warenterminmarkt
Handel mit Rohstoff-Kontrakten.

weiche Kosten
Umgangssprachlicher Begriff, unter dem in den Investitionsplänen von Emissionsprospekten die Aufwendungen zu verstehen sind, die nicht in direktem Zusammenhang mit dem Erwerb des Fondsobjekts stehen, wie z.B. Vergütung für die Abgabe einer Platzierungsgarantie.

Werbungskosten
Durch Betriebseinnahmen veranlasste Aufwendungen wie z.B. Schuldzinsen, Bewirtungskosten, Fahrtkosten etc.

Werft
Die Werft ist ein Fachbetrieb zum Bau und zur Reparatur sowie zur Wartung von Schiffen. Für die Entwicklung der Schiffsbeteiligung ist vor allem die Schiffbaukompetenz der Werft von wesentlicher Bedeutung. Grundvoraussetzungen dafür, dass die geplanten Erlöse erfolgen, sind die Zuverlässigkeit des Schiffes und ein marktgerechtes Design nicht nur in der Betriebsphase, sondern auch für den Zeitpunkt der Veräußerung.

Werftpreis
Der Werftpreis ist der tatsächliche Anschaffungspreis eines Schiffes. Interessant ist eine Gegebenüberstellung des Werftpreises mit dem Fondspreis. Damit erfährt der Investor nämlich, wie hoch der Anlagefaktor ist, d.h. welcher Teil der Anlagesumme tatsächlich in das Schiff fließt. D.h. je höher die Differenz zwischen Fonds- und Werftpreis ist, desto mehr Gebühren und Liquiditätsreserven werden vom Fondsmanagement veranschlagt. Üblicherweise beträgt der Fondspreis zwischen 75 und 85 Prozent vom Werftpreis.

Wertgutachten
Hierbei wird der Wert z. B. eines Schiffes oder der einer Immobilie unter Berücksichtigung von verschiedenen Vorgaben und Prämissen durch ein unabhängiges Gutachten ermittelt.

Wertsteigerung
Hierbei handelt es sich um einen als Betrag festgestellten Wertzuwachs, den z. B. eine Immobilie gegenüber dem Kaufpreis erzielt.

Widerrufsrecht
Beim Widerrufsrecht kann von einem geschlossenen Vertrag innerhalb von sieben Tagen nach Vertragsabschluss ohne Angabe von Gründen ein Vertragsrücktritt erfolgen.

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Zeichner
Person, die in einen Fonds investiert

Zeichnungsprospekt
siehe Prospekt

Zeichnungsschein
siehe Beitrittserklärung

Zeichnungssumme
Kosten einer Beteiligung

Zeitcharter
siehe Festcharter

Zinsbindung
siehe Zinsfestschreibung

Zinsfestschreibung
Zeitspanne, in der der Zinssatz für die im Zuge einer Fremdfinanzierung aufgenommenen Darlehen fest vereinbart ist

Zinsfuss
Ist die Höhe der Zinsen ausgedrückt in Prozent des ge- bzw. verliehenen Geldes.

Zinsgarantie
Die Gewährleistung eines festgelegten Zinssatzes für einen bestimmten Zeitraum .

Zweitmarkt
Grundsätzlich handelt es sich bei der Anlage in geschlossenen Fonds um eine langfristige Anlage, insbesondere auch unter steuerlichen Gesichtspunkten. Im sog. Zweitmarkt findet die Veräußerung von geschlossenen Fonds von "Ersterwerbern" an "Zweiterwerber" statt. Bei "Zweitmarkt-Fondsanteilen" besteht eine Handelseinschränkung, da es hierfür keinen geregelten Markt gibt. Ein institutionalisierter Zweitmarkt für die Veräußerung von Fondsanteilen existiert nicht. Die einzelnen Produktanbieter organisieren aber auf Anfrage den Verkauf der Zweitmarktstücke und sind bei der Kursfindung behilflich.

Zwischenfinanzierung
Zeitspanne, in der sich eine Gesellschaft mit Fremdkapital finanziert. Die Zwischenfinanzierung ist dann beendet, wenn Investoren Eigenkapital einzahlen oder eine mit einer Bank vereinbarte Hypothek ausbezahlt wird.

 
 
     
 
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